PSYCHOTHERAPIE

Einzelpsychotherapie

Psychotherapie ist geeignet für Menschen, die unter einem psychischen Leidensdruck stehen (dies ist bei ca. 50% aller Menschen mindestens einmal im Leben der Fall). Ziel ist es, Symptome psychischer Störungen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Je früher Sie Hilfe suchen, desto schneller geht es Ihnen wieder besser, denn Psychotherapie ist nachgewiesenermassen wirksam.

Psychotherapie kann Sie u.a. unterstützen bei:

  • Lebenskrisen und Anpassungsstörungen
  • Stressfolgen wie Erschöpfung, Depression/Burn-Out
  • Angststörungen (u.a. Phobien, Panikstörung, generalisierte Angststörungen, soziale Angst)
  • (Komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und anderen Traumafolgestörungen
  • Suchterkrankungen
  • Unsicherheit bei der sexuellen Orientierung; Geschlechterdysphorie
  • AD(H)S und Autismus-Spektrum-Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Beziehungskonflikten; Arbeitsproblemen; Verluste wichtiger Bezugspersonen, Trennungen

Paartherapie

In der Paartherapie wird ein geschützter Raum angeboten, in dem Paare über ihre Schwierigkeiten in der Beziehung sprechen können. Die Therapeutin unterstützt sie dabei, Missverständnisse zu klären, die Kommunikation zu verbessern und wieder mehr Nähe sowie Vertrauen zu einander aufzubauen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt darauf, dass beide Partner sich trauen, ihre Verletzlichkeit zu zeigen, ehrlich über ihre Emotionen und Bedürfnisse sprechen und lernen, empathisch aufeinander einzugehen. Zudem werden Kommunikationsmuster erkannt, die dazu führen, dass Konflikte immer wieder ähnlich ablaufen, weil sich die Partner gegenseitig triggern. Ziel ist es, auf die zugrundeliegenden verletzlichen Emotionen empathisch eingehen zu können. Jede Sitzung dauert 90 Minuten.

Selbsterfahrung

Selbsterfahrung richtet sich an  Personen ohne psychische Diagnose und an Fachpersonen aus Psychotherapie und Beratung. Während spezifische Anliegen bearbeitet werden, geht es auch gleichzeitig darum, den Zugang zu den eigenen Emotionen zu stärken und emotionale Muster zu verstehen und zu transformieren.

EMOTIONSFOKUSSIERTE THERAPIE (EFT)

Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) ist ein empirisch validiertes Therapieverfahren, welches das emotionale Erleben in den Vordergrund stellt. Emotionen sind wie ein Kompass, an dem wir uns orientieren und der uns über unsere Wünsche, Ziele und Bedürfnisse informiert. Deshalb hält die EFT Emotionen grundsätzlich für hilfreich. Gleichzeitig können Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen zu psychischen Belastungen führen. z.B. kann eine Person, die sich dauernd wertlos oder hilflos fühlt, in eine Depression abrutschen.  

In der EFT geht es deshalb darum, einen förderlichen Umgang mit den eigenen Emotionen zu entwickeln und nicht hilfreiche Emotionen zu transformieren. Um diesen Prozess zu ermöglichen, ist es EFT-Therapeuten sehr wichtig, ein Klima des Vertrauens und der Wertschätzung, Akzeptanz und Offenheit zu schaffen. 

Die Emotionsfokussierte Therapie eignet sich grundsätzlich für alle Personen, bei denen emotionale Schwierigkeiten im Vordergrund stehen. Sie eignet sich auch für die Arbeit an folgenden Störungsbildern / Schwierigkeiten:
– Depressionen
– Angststörungen (Panik, Agoraphobie, Zwänge)
– Posttraumatische Belastungsstörungen
– Essstörungen
– Borderline Persönlichkeitsstörungen
– Schwierigkeiten in der Partnerschaft
– Selbstunsicherheit

(Quelle: https://www.emotionsfokussiertetherapie.ch/de) 

Portrait von Sarah Frühauf mit Therapiekater Kostas. Psychotherapeutin mit Schwerpunkt emotionsfokussierte Therapie (EFT).

RAHMENBEDINGUNGEN

Die Therapie wird von der Grundversicherung übernommen, sofern eine Diagnose vorliegt. Der Tarif für 60 Minuten Einzeltherapie beträgt 154.- Franken. Dazu kommen Vor- und Nachbereitungszeit. Damit die Therapie über die Krankenkasse abgerechnet werden kann, benötigen Sie eine Anordnung von einer Hausärztin oder einem Psychiater. Hier können Sie das Anordnungsformular herunterladen. Der Tarif für eine Paarsitzung à 90 Minuten beträgt 232.- Franken. Dazu kommen Vor- und Nachbereitungszeit. Paartherapie wird in der Regel nicht von der Grundversicherung übernommen. Ausnahme: Wenn eine Person eine psychische Diagnose hat und die Therapie ärztlich angeordnet wird, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. 

Zum Foto ist anzumerken, dass Therapiekater Kostas vor allem, als er noch jünger war, oft mit in die Praxis kam. Inzwischen ist er nur noch sporadisch dabei. Er entscheidet jeweils selbst, wann er mit zur Arbeit kommt. Ich schreibe in der Regel nur beim Erstgespräch mit, in den weiteren Sitzungen widme ich mich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit dem Gespräch und nehme die Notizen im Rahmen der Dokumentationspflicht nach der Sitzung. 

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